Woodstock der Blasmusik
Woodstock der Blasmusik
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combo - Das Musikmagazin


Ein Musikmagazin, das der Blasmusik würdig ist. Und gleichzeitig offen für alle Musikrichtungen. Da Blasmusik sich nicht in Schubladen stecken lässt. Das waren unsere Gedanken, als die Idee zu diesem Musikmagazin gereift ist. Der Name „combo“ ist Programm – denn die Mischung macht’s!
Dreimal jährlich auf rund 72 Seiten: Wir hoffen, jeder von Euch findet sich darin etwas und im besten Fall auch das, was er nicht erwartet hat. Zum Beispiel: 

Für jeden etwas:


combo-Stories: Geschichten über Musikschaffende jeden Genres: was sie erlebt haben, wie sie soweit gekommen sind, was ihre Ziele sind. Wort- und bildgewaltig.

combo-Interviews: In combo kommt zu Wort, wer die Musik liebt: Musiker, Stars, aber auch jene, die dafür sorgen, dass Musik hörbar wird: helfende Hände, Instrumentenbauer u.v.m.

combo-Ohrenschmaus: Vorstellung neuer Alben und Musiktipps zum Durchhören. 

combo-Geschichten, wie sie das Leben schreibt: von Erlebnissen auf, hinter und neben der Bühne, von Durststrecken, Erfolgen und ungeplanten Karrierewendungen. Also auch ein bisschen von dir, mir und euch.
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combo 02/08

Musik–das ist mehr...


... als bloß aneinandergereihte Viertel- und Achtelnoten, Dur und Moll, Quint und Quart. Musik ist emotional, tiefgründig und politisch. Musik ist Mensch-Sein. Mit combo wollen wir tief eintauchen in den Kosmos Musik, in diese Achterbahn der großen Gefühle, in dieses Pulverfass aus Melodien und Texten.
 


Wir wollen anhand von Interpreten, Künstlern und leidenschaftlichen Hörern zeigen, dass Musik nicht nur Stilrichtung, sondern auch Lebensstil ist. Das gilt nicht nur für Hotelzimmer zertrümmernde Rock’n’Roller, sondern das war auch beim diesjährigen „Woodstock der Blasmusik“ auf und neben der Bühne zu hören, zu spüren und zu sehen.
Über eines der größten Blasmusik-Festivals Europas mit über 60.000 Besuchern, haben viele Menschen gesprochen, die mit Blasmusik sonst nichts am Hut haben. Einen solchen Dialog unter Nichteingeweihten hab’ ich selbst mitgehört: „So ein großes Festival – und nur eine Handvoll Polizisten – wie soll das denn gehen – das ist doch ein Sicherheitsrisiko?“ „So ein kleiner Ort und so viele Menschen auf einem Haufen – unmöglich!“   Anderswo mögen diese Bedenken zutreffen, aber beim Woodstock gilt: Geht nicht, gibt’s nicht! 
Bunte Uniformen sind dort willkommen, ja sogar Schlagstöcke, aber bitte nur jene für kleine und große Trommel. Blasmusik ist anders. Beim Woodstock wird dieses Genre in seiner ganzen Bandbreite auf der Bühne zelebriert – weit entfernt von dumpfem Bierzelt-Humptata. Und abseits der Bühne – und das ist beinahe noch eindrucksvoller – zelebrieren die tausenden Besucher ihre Vollstellung von Musik, Lebensfreude und friedlichem Miteinander. Dazu wird selbstverständlich auch Bier getrunken – aber die Aggression bleibt draußen. „Liebet und verehret euch!“ – das ist nicht nur der Leitspruch für das Festival – das ist unter Woodstock-Fans Lebenshaltung und steht in jeder Lebenslage und zu jeder Tages- und Nachtzeit für wertschätzenden Umgang und gegenseitigen Respekt. Love and Peace im Jahr 2018. 
Zu dieser Einstellung gehört auch, das 1.000-Seelen Dorf Ort im Innkreis nicht in eine riesige Müllhalde zu verwandeln. Mit Einschränkung und Spaßbremsen hat das nichts zu tun – jeder, der einmal eine Nacht auf dem Campingplatz erlebt oder mit Gänsehaut dem Gesamtspiel gelauscht hat, wird das bestätigen.
Verordnen lässt sich das nicht – umso schöner, dass diese Haltung aus der großen Blasmusik-Gemeinschaft selbst heraus kommt. 
Politisch verordnet, verbreitet und gefördert wird aktuell oft Intoleranz, Missgunst und Egoismus. Musiker, die ihren Mund aufmachen und daran Kritik üben, werden diffamiert. So geschehen zuletzt mit Wolfgang Ambros. Dessen Hit „Schifoan“ (1976) wurde als Reaktion auf die Angriffe von zehntausenden Fans am heißesten Tag des Jahres Mitte August 2018 zur Nummer 1 der iTunes-Charts gekürt…
…Musik verbindet. Es wird in nächster Zeit noch oft viele aufrechte Menschen brauchen, die ihren Mund nicht nur zum Singen aufmachen und denen es nicht wurscht ist, wie es zugeht in der Welt. Lebende Beispiele dafür finden sich unter anderem in dieser combo-Ausgabe. Liebet und verehret Eure Nächsten – dann steht einem bunten und geselligen Herbst nichts im Wege und dann wird ganz Mitteleuropa zu einem riesigen Woodstock.

Das wünscht sich

Euer Martin Dunst
 
Aus dem Magazin

In combo N°2/18 zu lesen


  • Ein Tag am Woodstock mit La Brass Banda
  • Mono & Nikitaman: Liebe ist die wahre Kraft
  • Renate Maier: Gstanzlkönigin und gstandenes Weibsbild
  • Woodstock Allstar Band: Jeder Ton ein Treffer!
  • Cesár Sampson: Der Linzer, der Größeres vorhat.
  • Sebastian Höglauer: der Grenzverschieber aus dem Grenzgebiet
  • Und vieles mehr, denn Musik ist nicht nur Noten lesen!

Die nackten Fakten

27. Juni - 30. Juni 2019
4974 | Ort im Innkreis
Austria | Arco-Area
4 Tage | 5 Bühnen | 100 Acts


2019: 27. Juni - 30. Juni
2020: 25. Juni - 28. Juni

Neue Lage

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