Bühnen

Bühnen

MAIN STAGE
Das Mutterschiff

“Wir möchten unserer geliebten Blasmusik eine Plattform bieten, die ihrer würdig ist”, schrieben wir im Jahre 2011. In der ersten Werbebroschüre, die wir anlässlich der Festivalgeburtsstunde veröffentlicht und voller Spannung verschickt hatten.

Nun ist es allerdings so, dass wir diese Plattform von jeher als richtig groß angesehen hatten. Genauso groß wie die kulturelle Bedeutung, die wir der Blasmusik an sich beimessen. Wie sollte es also anders sein, als dass die Hauptbühnen – nebeneinander platziert – ebenso von nicht unbescheidenem Format sind. In einem Format, mit dem man nicht unbedingt rechnen würde.
Natürlich sind auch sie in den letzten Jahren parallel zur Festivalentwicklung mitgewachsen. Nicht nur was die Größe angeht. Auch das technische Equipment – wie Ton, Licht oder Visuals – sucht am Blasmusikssektor vergeblich Seinesgleichen. Und so ist es auch wenig verwunderlich, das einige unserer Künstler mit einer “respektvollen Erwartungshaltung” ihren Gang auf die Main Stage angetreten haben. Verlassen aber haben sie nahezu alle mit Begeisterung. Denn wenn am Woodstock etwas noch größer ist, als die Main Stage, dann sind dies Herz und Fachkenntnis unseres Publikums.

KRAUT & RUABM ARENA
Oiss a weng

Kohlkraut und Kohlrüben wurden schon ganz früher von den Einzellern gemeinsam angebaut. Ganz im Gegensatz zu anderen Feldfrüchten, die säuberlich getrennt wachsen mussten. Was das jetzt mit Blasmusik zu tun hat? 2019 hatten wir erstmals die Idee eine weitere Bühne zu bauen. Überdacht aber doch Open Air, mit ganz viel Flair.  Und unter deren Dach wird ganz und gar nix säuberlich getrennt. Schon gar nicht musikalisch. Ein Treibhaus der kunterbunten Gaudi, wenn man so will.

Also egal ob Kraut & Ruabm. Oder Dirndl & Buam. Oder Haufn & Gruabm. Der Name der Arena soll aussagen, dass hier alles und jeder seinen Platz findet. Musikalisch. Stilistisch. Instrumentalisch. Miteinander und nebeneinander. Von Donnerstag bis Samstag gehts hier heiß her. Tagsüber matchen sich unsere Copa Kapella-Athleten samt mitgebrachtem Anhang. Und abends gibts ein gemischtes Ohrenschmaus-Buffet vom Feinsten. Größtenteils natürlich blasmusikalisch, aber auch alles irgendwie Artverwandte hat hier Platz. Wir freuen uns auf ein buntes Treiben.

ALLERHAND STAGE
Querbeet was geht

„Allerhand Stage“ haben wir jene Bühne getauft, die 2015 neu ins Woodstock-Programm gekommen ist. Unweit der großen Hauptbühnen und von einem klassischen Zelt umhüllt war es ihre ureigenste Aufgabe, unsere musikalische Palette noch bunter und vielfältiger zu machen.

Denn wie der Name schon sagt: Hier wird allerhand geboten. Viel Blasmusik. Eh klar. Natürlich. Sowieso. Aber nicht nur! Denn wir sind ganz einfach der Meinung, dass es eine Vielzahl wunderbarer Künstler und Gruppen gibt, die sehr gut zu uns und unserer Philosophie passen. Sei es aus dem Bereich des Alpenrock, des Musikkabaretts oder der (neuen) Volksmusik. Genau diesen Musikern wollen wir auch bei uns eine Plattform geben. Dass wir insgesamt, vordergründig und hauptsächlich ein Blasmusikfestival bleiben, ist aber so selbstverständlich wie unumstößlich.

LEITNER STADEL
Alter Kerl mit neuem Leben

Ihr habt es uns ja schon unzählige Male versichert: Das Woodstock der Blasmusik war jahrelang tadellos. Wir aber ergänzen: Es war auch ziemlich „stadellos“ – mit Betonung auf „war“. Denn seit 2017 gibt es einen Stadel. Eigentlich gibt es ihn aber schon seit 250 Jahren. Moment – 253 Jahre, um genau zu sein. Und damals wurde er urkundlich schon “Leitner Stadel” genannt.

Tolle Bands, stimmige Themenabende und ein phantastisches Publikum. Gute Küche, feine Getränke und gschmackiges Frühstück. Man kann getrost sagen, der rundum sanierte Stadel hat seine Multifunktionalität in den ersten drei Jahren seiner Wiederauferstehung gleich mal zur Gänze bewiesen. Alles was auf den alten Kerl noch zukommen wird, erfahrt Ihr laufend. Einige frisch angespitzte Pfeile haben wir bereits wieder im Köcher.

TANZL & GSTANZL STUBM
Gelebte Tradition

Für alle Tanzl-Tanzler und Gstanzl-Gstanzler. Für die Polka-Freunde und wahrgewordene Landler-Träume. Wo der Boarisch-Enthusiast den nächsten Tanz sicher nicht verpasst. Unser Schunkelkammer-Epizentrum – die „Tanzl & Gstanzl Stubm“, die 2016 zum ersten Mal ihre Pforten öffnete.

Und zwar sind dies die Pforten eines rustikalen Holzstadls, den wir extra für euch aufbauen. Ein Wellstock- oder Woodness-Bereich der Volksmusik, wenn man so will. In der Stubm wird gsunga und gspielt. Hier wird echte, ehrliche und traditionelle Volksmusik zelebriert, werden Gstanzl von einst und jetzt zum Besten gegeben, wird musikalisches Brauchtum gepflegt und gelebt. Authentisch, frisch und kitschfrei. In diesem tollen Ambiente bieten wir ein Programm, dessen Bogen sich vom „Innviertler Landler“ über das „Kärntner- oder Tiroler Lied“, den „Steirischen“ bis hin zum „Pongauer Jodler“ spannt. Der „Zwiefache“ fehlt genauso wenig wie der „Boarische“. Und „gstanzelt“ wird sowieso auf Teufel-komm-raus.